KI im HR – Talentstrategie neu gedacht (sponsored)

(c) gettyimages / Ryzhi
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Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, die Arbeit im Personalbereich zu revolutionieren und ist schon heute mehr als nur Zukunftsmusik.

Der Status quo

KI ist in aller Munde und doch fehlt den meisten Personalern und Recruitern bis dato noch das Bewusstsein darüber, was genau KI beinhaltet und welche Chancen es im Human Resources bietet. KI ermöglicht Computersystemen mit Hilfe einer Form der Wissensrepräsentation Aufgaben zu erfüllen, die normalerweise menschliche Intelligenz oder menschliches Verständnis erfordern. Möglich wird die Anwendung von KI durch die erhöhte Rechenleistung der heutigen Computer sowie durch den verfeinerten Einsatz von Algorithmen, maschinellem Lernen und der Verarbeitung natürlicher Sprache.

In der Personalbeschaffung bedeutet KI vor allem die Chance, große Mengen an Bewerberdaten schnell und kostengünstig zu analysieren und zu interpretieren. KI wird oftmals noch als futuristische Technologie wahrgenommen, tatsächlich wird sie jedoch bereits heute vielfach im Recruiting eingesetzt, unter anderem in Form des Scannens von CVs oder im Rahmen von Online Assessments.

Innovative Persönlichkeitsfragebögen und Fähigkeitstests nutzen auf mehreren Ebenen eine Form der KI. Adaptive Verfahren passen sich während der Bearbeitung an die individuelle Persönlichkeitsausprägung bzw. an das individuelle Fähigkeitsniveau des Kandidaten an. Dadurch ist es möglich, in kürzerer Zeit ausreichend Informationen zu sammeln, um differenzierte Aussagen über Persönlichkeit und kognitive Leistungsfähigkeit zu treffen. Darüber hinaus wird bei innovativen Verfahren auch die Auswertung und die Generierung individueller Ergebnisberichte vollständig durch KI automatisiert.

Anwendung von KI im Rahmen von Videointerviews

Mit der steigenden Anwendung von Videointerview-Tools wie vidAssess in frühen Phasen des Bewerbungsprozesses eröffnet sich ein neuer Schlüsselbereich für eine effizienzorientierte Anwendung von KI.

Während der Einsatz von Videointerviews per se die Effizienz des Bewerbungsprozesses sowohl für Unternehmen als auch für Bewerber steigert, erfordert die manuelle Verarbeitung der einzelnen Videointerviews nach wie vor einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand. Mithilfe von KI können diese Prozesse automatisiert werden, um eine schnelle und objektive Analyse zu gewährleisten. Audioelemente von Videointerviews können unter Verwendung von Echtzeit-Spracherkennung transkribiert und analysiert werden, um beispielsweise Aspekte wie die Sprachverständlichkeit oder die Englischkenntnisse der Kandidaten zu überprüfen.

cut-es (Aon’s Assessment Solutions) Plattform vidAssess konzentriert sich auf Kompetenzen und identifizierbare Verhaltensanker. Unserem Ansatz nach liegt das größte Potenzial in der Anwendung von KI im Rahmen von Videointerviews in der Bewertung der Antworten von Kandidaten. Während mehrere menschliche Bewerter die Antworten eines Kandidaten auf Basis bestimmter Verhaltensweisen und Kompetenzen evaluieren, lernt das System, diese Bewertungen zu verstehen und nachzuahmen. Dabei lernt es auch, welche Kompetenzen und Verhaltensanker für die spezifische Rolle relevant sind und ist schließlich in der Lage, Kandidaten auf die gleiche Weise zu bewerten.

Menschen sind KI gegenüber noch skeptisch

Sowohl HRler als auch Kandidaten reagieren auf KI häufig noch mit großer Skepsis und haben Bedenken hinsichtlich der Sicherstellung von Gerechtigkeit, Fairness sowie der Zuverlässigkeit von KI-basierten Anwendungen. Grund für solche Bedenken ist die fälschliche Annahme, dass die Fähigkeit von KI, autonom zu arbeiten, gleichzeitig bedeutet, dass KI nicht vollständig von Menschen kontrolliert werden kann. Dabei ist es essenziell zu verstehen, dass Mensch und Maschine nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten, indem sie sich gegenseitig unterstützen und kontrollieren.